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| St. Magnus-Kirche | Everswinkel Die St. Magnus-Kirche in Everswinkel, die 1523 fertiggestellt wurde – der Turm ist aus dem 13. Jh. –, beeindruckt durch die original spätgotischen Gewölbemalereien. Erst 1957 wurden sie bei Renovierungsarbeiten unter Übermalungen entdeckt. Aus farbigen Bändern, die die Gewölbegurte und Rippen flankieren, wachsen feingliedrige Blätter und Ranken hervor, reiche ornamentale Gebilde, in die Akanthusblätter, Blüten und Vögel eingearbeitet sind. Sie symbolisieren das himmlische Paradies, die Verheißung des „Lebens in Fülle“. Hervorzuheben das mittlere Gewölbebild, das Christus als Schmerzensmann im Purpurmantel zeigt, der aus dem Grab aufersteht. Neben ihm zwei Engel, darunter der Schriftzug „Ecce homo“ („Da, seht den Menschen!“ Joh 19,5). Im Gewölbefeld zudem drei Engel mit den Marterwerkzeugen Christi, seinen „Waffen“, mit denen der Menschen- und Gottessohn nach christlichem Glauben die Macht des Todes und der Sünde besiegt und allen Menschen das Paradies eröffnet hat. Das wertvolle Sakramentshaus, ebenfalls aus der Erbauungszeit der Kirche, wird der Werkstatt des Meisters Bernd Bunickmann aus Münster zugeschreiben. Ungewöhnlich für eine westfälische Hallenkirche und mit ein Grund für die dichte Atmosphäre des Kirchenraums sind seine Proportionen: Weil man keinen Platz für ein Langschiff hatte, baute man St. Magnus einfach in die Breite.
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