Schloss Loburg | Ostbevern

Durch einen Blitzschlag brannte Schloss Loburg, das der westfälische Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun 1766 entworfen hatte, 1899 nieder. Neubarock, und doppelt so groß, wurde es kurz darauf wieder aufgebaut und der heute rund vier Hektar umfassende Landschaftspark an der Südseite angelegt. Der damalige Schlossherr Karl Max Freiherr von Elverfeldt gen. Beverfoerde zu Werries – seine Vorfahren kauften 1785 das Schloss, seinen Nachfahren gehört es noch heute – kultivierte aus amerikanischen Samen gezüchtete Douglasien. Mit den zahlreichen Laub- und Nadelbäumen und Rhododendren, die er pflanzte, bestimmen sie noch heute den Park. Der Park ist, wahrscheinlich einem barocken Vorbild an gleicher Stelle entsprechend, symmetrisch angelegt: Eine über 300 Meter lange Weg- und Sichtachse führt vom Schloss nach Süden zu einem langgestreckten Teich im sogenannten Eschenbusch. Die umgebenden Wälder und Felder sind durch ein axiales Wegesystem gegliedert, Ursprung und Funktion des verzweigten Systems aus Gräben und Teichen sind nicht geklärt. Seit 1951 wird Schloss Loburg als bischöfliches Internat genutzt. Es ist nur zu Konzerten zugänglich.


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