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| Falkenhof-Museum | Rheine Der Falkenhof wird erstmals 838 in einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen erwähnt. Dieser hatte die fränkische Hofanlage mit den Zehntabgaben, den zugehörigen Bauern, Mägden und Knechten an die Reichsabtei Herford verschenkt. Für fast ein Jahrtausend blieb der Hof auf der Anhöhe oberhalb der Ems im Besitz des Klosters, das ihn als Lehen an Adelige verpachtet: Ab 1371 verwaltet die Familie Falke den Hof („Falkenhof“), 1521 zieht Dietrich von Morrien aus der bedeutenden westfälischen Adelsfamilie – Schloss Nordkirchen gehört Verwandten – nach Rheine. Die von Morrien bauten den Hof nach und nach zu ihrem repräsentativen Amtssitz und Wohnhaus aus und verliehen der Anlage ihre (heutige) barocke Gestalt mit Freitreppe und Ehrenhof. Ab 1799 waren die von Basses die Verwalter, ihre Erben verkauften den Hof 1940 an die Stadt Rheine. – Es ist der Hausrat derer von Morrien, der im Jahr 2003 für die archäologische Sensation in Westfalen sorgte: 21.000 Fragmente aus Keramik und Glas, Leder, Metall und Holz werden bei Bauarbeiten aus dem bis dato unbekannten Kanalsystem unterm Falkenhof geborgen. Heute befindet sich dort das Stadtmuseum, in dem derzeit die Sonderausstellung „Das Erbe der Morrien. Einblicke in das Leben einer westfälischen Adelsfamilie“ läuft.
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