Kloster Hamicolt | Dülmen-Rorup

Nachdem Maria Anna Schulze Hamicolt der Diözese Münster das Grundstück vermacht hatte, errichteten die Redemptoristen 1873 auf Gut Hamicolt das Kloster mit der Kirche im klassizistischen Stil. Aus Rom brachten sie eine eigens für Hamicolt gesegnete Kopie der Ikone „Maria von der immerwährenden Hilfe“ her. Das Kloster entwickelte sich zu einem blühenden religiösen Zentrum, bis die Patres im Kulturkampf vertrieben wurden. Das leerstehende Gebäude übergab der Bischof von Münster 1891 an „Benediktinerinnen von der ewigen Anbetung“, die aus dem holländischen Oldenzaal kamen. Die Schwesterngemeinschaft wuchs rasch und gründete 1898 von Hamicolt aus u.a. das Kloster Vinnenberg bei Warendorf. Man betrieb eine Hostienbäckerei und ein Gästehaus und stickte Paramente, Textilien, die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendet werden. Als 2008 die letzten Benediktinerinnen auszogen, übernahm die „Gemeinschaft des neuen Weges vom hl. Franziskus“ die Anlage, eine private, vom Bischof approbierte Vereinigung von Gläubigen, die sich am Vorbild der frühchristlichen Urgemeinde und an der Spiritualität des hl. Franziskus orientiert. Mit dem Kloster Maria Hamicolt führt sie das Gästehaus und die Hostienbäckerei weiter.


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