Theater Münster

Ein junges Architektenteam (Deilmann, von Hausen, Rave, Ruhnau) baute 1954–56 das Stadttheater Münster, den ersten Theaterneubau der Bundesrepublik. Er war ein Statement für die von den Nazis verfemte Moderne. Das Gebäude, das in Kontrast zur münsterschen Bauweise jener Zeit stand und die Klischees der Nachkriegsarchitektur sprengte, wurde europaweit als ein „befreiender Donnerschlag“ der Theaterarchitektur gefeiert. Die Ruine des im Krieg zerstörten Vorgängerbaus, des Lortzing-Theaters im klassizistischen Romberger Hof, ist in den Neubau integriert. Charakteristisch und bezaubernd: der Himmel aus 120 Lampions im Großen Haus.


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