| HOME | PROGRAMM | FESTIVAL | TICKETS | BLOCKBUSTER | IMPRESSIONEN | ||||||||||||
![]() |
||||||||||||
| Mittwoch 17. August 2016 | 20:00 h Musik ist Sprache für Anita Farkas und Juan Carlos Arancibia, die – sie ist ungarischer Herkunft, aufgewachsen in der Türkei, er aus Peru – die Sprache(n) des Südens singen. Das Arie hat Tango-‚Erzählungen‘ unserer Zeit im Programm, dazu Stücke, die aus Gesang entstanden, im 19. Jh., als die Flöte boomte und sich das musiktheater- und hausmusikverrückte Bürgertum die großen Gefühle der Oper nach Hause holte. Renommierte Komponisten machten aus den Arien und Themen farbenfrohe Potpourris, brillante Variationen, expressive Fantasien. So bedient sich Giuliani aus Rossini- und Donizetti-Opern, Mercadante bei Mozarts Don Giovanni, Borne fantasiert mit Bizet. ‚Große Oper‘ auch beim Tango, der im 19. Jh. in den
Elendsvierteln von Buenos Aires entstand, aus einem ‚Potpourri‘
der Kulturen. Ernst, tief, leidenschaftlich, Ausdruck der Not der Porteños.
Evoziert Pujol die Stadtviertel von Buenos Aires heute, so Piazzolla
Stationen der Geschichte des Tangos in der Metropole: das Geplapper
der Bordells um 1900, der Huren, Polizisten, Militärs, Diebe, Gauner,
Matrosen, die Melancholie der Cafés 1930, die Wildheit und Versonnenheit,
Nervosität und Sehnsucht in den 1960-er Nachtclubs, bis sich im
„Concert d’aujourd’hui“ der „Tango Nuevo“
Piazzollas bravourös Bahn bricht. |
![]()
|
|||||||||||
| PROGRAMM
Mauro Giuliani (1781–1829): Grand Potpourri C-Dur, op. 126 Miguel Llobet (1878–1938): Variationen über ein Thema von Sor, op. 15 Máximo Diego Pujol (1957*): Suite Buenos Aires Astor Piazzolla (1921–1992): L’Histoire du Tango Saverio Mercadante (1795–1870): Variationen über „La ci darem la mano“ François Borne (1862–1929): Fantaisie Brillante sur Carmen (arr. Jozef Zsapka) |
||||||||||||
|
|
||||||||||||
| Presse | GWK Veranstalter-Homepage | Impressum | ||||||||||||