| Mittwoch 28. August 2016 | 19:15 h
St. Marä Empfängnis l Borken-Gemen
Barock in St. Marien
Kurzvortrag: Herbert
Helling
1719 gründete der Franziskaner-Orden
eine Niederlassung in Gemen, erweiterte bis 1758 die Kapelle, die er
vorfand, zur Klosterkirche und errichtete die Klostergebäude um
zwei Höfe herum. Die Kirche wurde 1811, nach der Aufhebung des
Klosters, Pfarrkirche.
St. Marien ist in der Längsachse nach Norden ausgerichtet, eine
Besonderheit. Denn Kirchen sind normalerweise geostet, d.h. der Altarraum
befindet sich an der Ostseite, weil es von Christus heißt: „Oriens
orientium universum obtinet“ – „der Aufgang aller
Aufgänge regiert das All“ –, und weil der Sonnenaufgang
als Symbol der Auferstehung galt.
Das barocke Interieur der Marienkirche bildet eine perfekte Einheit.
Drei Altäre, Kanzel und Empore, Chorgestühl, Kirchen- und
Kommunionbank, Beichtstühle, Statuen, Bilder und Windfang und insgesamt
75 Engel sind in einem beeindruckenden künstlerischen Gesamtkonzept
integriert. Zudem ist auch die Sakristei noch original ausgestattet.
Der Burgkastellan Herbert Helling erläutert Geschichte und Einrichtung
der Marien-Kirche.
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Eintritt frei
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| Adresse |
St. Mariä Empfängnis
Freiheit 18
Parkplatz: „Cordula-Schule“, Coesfelder Straße,
Ahauser Straße
46325 Borken-Gemen |
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