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| Donnerstag 01. September 2016 | DOPPELKONZERT
| 20:00 h Teil 1 (im Wappensaal) Fagottverrückt, holen die vier Leitzinger Bassoonisten schon als Solofagottisten ihrer Orchester – Petersen beim Gewandhausorchester Leipzig, Schulz ist dort Akademist, Naumov bei der Musikalischen Komödie an der Oper Leipzig, Ventulett war im Frankfurter Opern- und Museumsorchester – alles aus ihren Fagotten raus. Noch doller aber treiben sie’s zu viert, wenn sie groß besetzte Stücke der Klassik für sich arrangieren (lassen) oder zeitgenössische Stücke adaptieren. Im Fagottquartett hat wie im Streichquartett jede einzelne Stimme Soloqualität, und jeder spielt, so dass man keine Lage vermisst, den Charakter seines Lieblingsinstruments voll aus: den unvergleichlichen reed-sound der beiden Blätter, kantable, geschmeidig-schmeichelnde Höhen oder ein sonores Grunzen in der Tiefe, das noch heimeliger wird im Kontrafagott eine Oktave darunter. Geheimnisvoll-mysteriöse Flächen aus Klang lässt das
Quartett auf seinen Leitzingers entstehen und lange Melodielinien in
der Jugendsinfonie, die Mendelssohn für die Sonntagskonzerte in
seinem Elternhaus schrieb. Genussvoll schwelgen die Vier im impressionistischen
Schönklang der getragenen Pavane, die eine spanische Infantin in
unserer Phantasie tanzt, nachdem sie mit Verve und Witz, Effekt und
Effet ‚das kleine Schwarze‘ von Mellits performten, das
aus dem Rock und der Minimal Music kommt. Zum Schluss zwei populäre
slawische Tänze Dvoráks, die, wenn die fagöttlichen
Leitzingers sie spielen, so feurig und pfeffrig klingen wie ihre Namen:
Furiant und Odzemek. |
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| PROGRAMM Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809–1847): Sinfonia Nr. 7 d-Moll, MWV N 7, arr. D. Schulz Marc Mellits (*1966): Black Maurice Ravel (1878–1937): Pavane pour une infante défunte, arr. Guy du Chevron Antonín Dvorák (1841–1904): Slawischer Tanz Nr. 8 op. 46, arr. Detlef Reikow – Slawischer Tanz Nr. 9 op. 72, arr. D. Schulz |
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Teil 2 (in der Kapelle) Piotr Lato, vielfach ausgezeichnet, unterrichtet an der Musikakademie Krakau. In Polen ist er als Kammermusiker und Solist, er tritt mit führenden Orchestern auf, umjubelt. Tomasz Zawierucha, Preisträger großer Wettbewerbe, in Europa und Asien gefragt, ist Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Visiting Artist des Royal Conservatoire of Scotland in Glasgow. Macht die Klarinette Vivaldis und Mancinis Blockflötensonaten
schon ein wenig ‚größer‘, so bietet Zawierucha
auch ein charmantes Plus. Denn er spielt den Continuo auf dem Nachbau
einer Stradivari. Ja, der größte Geigenbauer hat auch Gitarren
gemacht! Fünf gibt es noch, nur die „Sabionari“ (1679)
ist heute noch spielbar. Nach ihr ist Zawieruchas Instrument gebaut.
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| PROGRAMM Antonio Vivaldi (1678–1741): Sonate F-Dur RV 52 Francesco Mancini (1672–1737): Sonata IV in a-Moll Johann Seb. Bach (1685–1750): Siciliano aus dem BWV 1031 Heitor Villa Lobos (1887–1959): Bachianas Brasileiras Nr. 5 Maurice Ravel (1875–1937): Pièce en forme de Habanera Darius Milhaud (1892–1974): aus: Saudades do Brasil op. 67 Francis Poulenc (1899–1963): Trois mouvements perpétuels Jacques Ibert (1890–1962): Entr’acte |
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